Der Zahn der Zeit


Zu diesem Thema könnte ich mal ein paar richtig gute Tipps gebrauchen: Das ist eine Mauerkante von unserem Stall, und zwar die zustandsmäßig schlimmste. 100 Jahre und kein Krümel Putz, da steigt der Mörtel zwischen den Feldbrand- steinen so langsam aus. Und genau an den Kanten, wo fleißig der Wind vorbei streicht, ist die „Erosion“ am schlimmsten – ich glaube nicht, dass das noch allzu lange hält. Die üblich Methode, die Fugen mit Trasszement zuzumachen steht natürlich auf dem Programm, aber ich weiß nicht, ob dass hier das Mittel der Wahl ist; Kollege Gerd meint, dass das nur Sinn hat, wenn noch ein nennenswertes Maß an festem Mörtel steht, sonst gibt’s Feuchtigkeitsprobleme zwischen altem und neuem „Kleber“. Wie gesagt – für Tipps bin ich dankbar, und Abriss ist keine diskutable Option.

Eine Antwort auf „Der Zahn der Zeit“

  1. Hallo Holger das da nochgenügend haltbares Material in den Fugen sein sollte ist unbestreitbar.
    Trasszement würde ich persönlich nicht nehmen da alle Zementerzeugnisse Feuchtigkeit nur schlecht transportieren(für den Fall das im inneren der Scheune erhöte Feuchtigkeit da ist).
    Nimm lieber Sumpfkalk mit scharfkörnigen Sand selbst angerührt.
    Das ganze in die Fugen schmieren,vorher natürlich loses Material entfernen,antrocknen lassen und die Sinterschicht mit Fugenkelle oder Drahtbürste entfernen(zur Vermeidung von Spannungsrissen)
    Das ganze langsam trocknen lassen(also nicht in der prallen Sonne)sonst wird es bröslig.
    Oder Stein für Stein frei kratzen und neu setzen wenn nicht genug halt da ist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.