Männer allein im Wald

Am Samstag waren wir im herbstlichen Wald. Also die dicke Kettensäge und ich. Und seitdem stehen im Duisburger Stadtwald so einige Bäume weniger als vorher.
Das war natürlich kein plötzlicher Gewaltausbruch meinerseits oder gar eine illegale Brennholzbeschaffungsaktion, sondern der zweite Teil meines Motorsägenführerscheins. Den ersten Lehrgang hatte ich bereits im August absolviert (liegendes Holz), und diesmal ging’s ans selber Bäume fällen.
Das ist übrigens nicht so trivial, wie man vielleicht meinen sollte; insbesondere unregelmäßig gewachsene Laubbäume (also praktisch alle) fallen lange nicht so selbstverständlich in die Richtung, in die man’s haben möchte – zudem ist es eine richtig gefährliche Angelegenheit. Ich kann nur jedem, der mit der Kettensäge einem Baum jenseits von Armdicke zuleibe rücken will dringend dazu raten, sich vorher von einem Profi die Grundzüge beibringen zu lassen. Ich jedenfalls habe mich bei den Jungs hier ziemlich wohl gefühlt. Abgesehen davon darf man ohne die so erworbenen Befähigungsnachweise auch gar nicht mehr mit der Kettensäge hantieren.

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