Hätt ja auch einfach mal klappen können

Hat’s aber nicht. Das Wetter war dagegen. Als ich gestern Abend nach Hause kam, hatte ein Gewitter in Ruhrort ganze Arbeit geleistet:

Meines Wissen nach ging das glimpflich ab, aber es muss ganz schön gestürmt haben. Was meine Tomaten vor der Tür auch meinen:

Sehr bedauerlich, nachdem sie sich so gut entwickelt hatten. Nachdem ich eine halbe Tüte Kabelbinder als „Wiederaufbauhilfe“ investiert und eine Nach gewartet habe, sieht’s mittlerweile so aus:

Auf den ersten Blick sieht’s so aus, als hätten sich die Verluste in Grenzen gehalten. Die nächsten Tage werden’s zeigen.

Promo

Ich habe schon deutlich sinnärmere Promo-Aktionen gesehen als die, die die (im Übrigen großartige) Münsteraner Rockband Long Distance Calling anlässlich der Präsentation ihres neuen Albums in ihr Presse-Mailing gepackt hat: eine Tüte Samen, Marke „Bienenwiese“. Ein etwas weniger sparsames Gebinde wäre schöner gewesen, aber für den arbeitslosen Mörtelkübel vor der Tür hat’s gereicht.

Ungebetene Gäste

Jedenfalls, was mein Wenigkeit angeht – ich habe die Kollegen hier nicht eingeladen. Aber vielleicht waren’s ja die Ameisen, die wollen ja auch mal Spaß haben.

Zum Glück betrifft’s nur den Efeu an unserem Plastikmüll-Container, aber so richtig Laune macht das nicht.

Weiter geht’s

Ja klar, es gäbe viel zu erzählen. Immerhin war hier über ein Jahr Pause, und dafür gibt’s Gründe. Mal sehen. Jetzt gibt’s erstmal Tomaten. Die vor der Haustür:

Gemüse 2021

Es ist ein wenig zäh in diesem Jahr. Sie wollen nicht so richtig wachsen, die Tomaten und die Chilis. Außer drei Tagen Spontansommer war ja auch noch nicht viel mit Licht und Temperatur.

Wintergemüse

Das Grau ist da. Aber so richtig. Wenig erfreulich, so wie jedes Jahr. Ein vorsichtiges Herausstrecken der Nase auf die Terrasse fördert immerhin munteren Bewuchs der diversen Kübel zutage.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt, um die Kübelerde in einen wiederverwendbaren Zustand zu versetzen:

Saisonales

Das war sie dann, die letzte Ernte des Jahres 2020. Während die Beete im Garten schon länger geräumt sind, geht auf meiner Dachterrasse immer noch ein bisschen was in Sachen Gemüse. Der Umstand, dass Tomaten, Paprikas und Chilis hier von der Kerze für den ersten Advent beschienen werden, passt irgendwie zu diesem seltsamen Jahr.

In diesem Sinne wünsche ich allseits Gesundheit und ein paar der dringend fürs Gemüt benötigten positiven Impulse.

Vonne Baustelle

Die Folie auf dem Dach ist fest. Endlich. Was nicht daran liegt, dass mein Tackerproblem irgendwie gelöst wäre. Nach wochenlanger Minimalkommunikation (mehr als eine Email pro Woche ist nicht drin) habe ich’s aufgegeben, irgendwelche Ersatzteile bei Novus / Steinel bestellen zu wollen. Das war eine bittere Erfahrung mit einem deutschen Markenfabrikat. Schade. Jetzt habe ich das Problem mit dem erledigt, was da war. Dass die Lösung nicht optimal ist, nehmen wir schulterzuckend hin.

Die wichtigste Komponente der Laubeneinrichtung bei uns ist neben – natürlich – dem Kühlschrank die standesgemäße Beschallung. Deshalb haben wir uns heute mit den Lautsprechern für drinnen (erheblich größer als vorher) und draußen (dieselben wie früher) beschäftigt. Die Arbeitsteilung ist dieselbe wie immer: Ich mache das Technische, Dieter streicht.