Dezembanero

Am ersten Dezember finde ich eine perfekt ausgereifte, große braune Habanero am Strauch auf der Terasse. Erstaunlich.

Winterquartier

Ich würde ja echt gerne versuchen, die schöne Neon Yellow-Chili zu überwintern. So recht weiß ich aber nicht, wohin damit. Das von mir sonst nicht genutzte Treppenhaus wäre vielleicht ne Möglichkeit:

Die Fensterbank, die lächelt mich ein wenig an. Die ist zwar zu schmal, aber da bekäme ich schon was gebastelt. Und die Temperaturen da müssten gut passen.

Derweil in Bottrop

In Bottrop ist die Gartensaison im Wesentlichen erledigt. Die Wiese ist gemäht, die Beete gesäubert. Einzig der Knoblauch darf bleiben.

Der Gärtner (in Gestalt von Dieter) hat seine Schuldigkeit für dieses Jahr im Wesentlichen getan, ich bedanke mich wie immer fürs Kümmern auch um mein Gemüse :-).

Ungebremst

Ich liebe die Black Cherry auf meiner Terrasse. Die denkt überhaupt nicht daran, mit der Tomatenproduktion aufzuhören. Von den geplatzten Früchten dieses Strauchs werde ich in den nächsten Tagen Samen ziehen. Wenn jemand Bedarf hat – ich gebe gerne welche ab.

Überlebende

Dieter hat die Blumenwiese gemäht. Konnte man machen, die Zeit war gekommen. Die drei hier konnte ich aus dem zum Trocknen liegengebliebenen Mähgut retten.

Ab und zu mal

… auf der Dachterasse gucken gehen könnte sich als sinnvoll erweisen. Nur abends im Stockdunkeln gießen lässt Einen doch das eine oder andere übersehen .

Sogar Tomaten in Topform gibt’s noch. Ich bin begeistert.

Mein Freund, der Baum

… ist tot. Kein Scheiß. Diesmal hat’s ihn echt ein für allemal gerissen. Und mir bricht’s das Herz.

Mein Freund, der Baum, das war die japanische Zierpflaume, die ich so 2008 in meinen damaligen Vorgarten gepflanzt hatte. Das erste Bild davon ist das hier. Ja, das dürre rote Ding hinten am Rand der Rasenfläche. Die Pflaume ist mehrmals umgezogen und hat auch zwischenzeitlich mal ein paar Wochen auf dem Kompost gelegen – hat sie alles überstanden.

Letztlich fand sie ihr Plätzchen auf der Wiese, die damals noch zu Lothar und Gisela gehörte und die mir freundlicherweise angeboten hatten, sie dort wohnen zu lassen. Da hat’s ihr auch gefallen. Das hier war im Juni 2016, da waren Lothar und Gisela schon länger umgezogen und ich war auch schon ein Weilchen weg:

So hätt’s weitergehen können und ich hab mich immer gefreut, wenn ich dem Bäumchen über zwei Gärten hinweg von Ex-Nachbar Dieters Domizil aus beste Gesundheit attestieren konnte. Das hier war im März diesen Jahres:

Und heute so:

Und ja, dem Vernehmen nach wird jetzt erstmal gepflastert, Garagen hingestellt – wie das so geht. Wer braucht schon Grün.

Das war mal schön da.

Und nu?

Da ist es – das reine, unverschnittene Böse: Carolina Reaper fein gehackt. Wenn ich jetzt noch wüsste, wie ich das Zeug aus dem Mixer bekomme, ohne dabei zu sterben…

So sieht’s aus

Ist tatsächlich nicht viel, was nach dem Kleinhacken von dem ganzen Zeug übrigbleibt, aber das war schon vorher klar. Auch bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Zeug hätte absolut pulvertrocken sein müssen, um nicht über kurz oder lang zu vergammeln – wir werden sehen.

Der Dörrautomat hat seine Sache, soweit ich das beurteilen kann, nämlich völlig ohne Fehl und Tadel erledigt, das ganze Zeug ist schön gleichmäßig schrumpelig geworden :-).

So. Bis hierhin war das alles Spaß – der hört jetzt auf. Jetzt gibt’s nämlich das gleiche Procedere mit den Carolina Reaper, und da ist erheblich mehr Vorsicht im Umgang erforderlich.

Alles so gelb hier

In diesem Jahr probier ich mal was Neues bei der Weiterverarbeitung der Chilis: Trocknen und Häckseln lautet der Plan. Praktischerweise gab’s beim Discounter gerade den passenden Dörrautomaten im Angebot, und der versucht sich gerade an dem respektablen Häufchen Neon Yellow:

Die passen halbiert so gerade eben auf die fünf Ebenen des Gerätes:

Ich geb Ihnen mal zehn Stunden bei 60 Grad, das sollte reichen:

Ich bin sehr gespannt, wie das morgen früh aussieht. Das Aroma in meiner Bude ist jedenfalls schon mal sensationell :-).