Vom Tage

Erst mal zu dem hier. Der fantastische Blauregen, der auch in diesem Jahr wieder nicht enttäuscht. Im Moment sehe ich ihn halt eher selten, Kurzarbeit und Home Office und so.

Die Tomaten wuchern. Ich bin immer wieder erstaunt, mit wie wenig man Black Cherry anzüchten kann und dass sie einem das viel zu späte Umtopfen nicht verübeln.

Natürlich hab‘ ich vieeel zuviele davon. Die acht da oben sind gerade noch in „Verschenktöpfe“ umgezogen, die brauchen auch noch ein neues Zuhause. Und mindestens zwanzig andere auch.

In den beiden Kunststoffkisten auf der Terrasse regt sich auch Leben. Genau in der richtigen Größe, um ein bisschen mit ner Makrooptik rumzuspielen:

Jo. läuft soweit mittn Gemüse.

Selbstbefriedigung

Kaum kümmerste dich mal ein halbes Jahr lang nicht um die Tomatenkübel aus der letzten Saison, schon sieht’s so aus:

Das bleibt jetzt erst mal so. Ist nämlich erheblich besser als nix. Zumindest solange, bis das diesjährige Gemüse da einziehen will. Also nach den Eisheiligen oder so.

CR13

Darf ich vorstellen? Das ist CR13:

CR13 heißt so, weil es die 13. Chilipflanze der Sorte „Carolina Reaper“ ist, der ich Phase zwei ihrer Existenz zugestanden habe.

Will sagen: die aus dem winzig kleinen Anzuchttöpchen, dass sie sich mit drei Artgenossen teilen musste, in ein deutlich größeres, eigenes Zimmer umziehen durfte. Eigentlich hatte ich nur Platz für zwölf Carolina Reaper und habe entsprechend die kräftigsten zum Großziehen herausgesucht.

Die hier aber, die konnte ich irgendwie nicht dem Kompost überantworten. Sie ist nicht so viel kleiner als die anderen und außerdem… keine Ahnung. Ich hatte das Gefühl, sie ist was Besonderes. Deshalb durfte sie weiterleben, wenn auch abseits ihrer Kollegen.

CR13 wohnt aktuell bei mir im Wohnzimmer, auf der Linken Lautsprecherbox neben meinem Fernseher. Da kriegt sie noch ganz gut Licht von der Kuppel in der Decke ab und nachts hat sie’s angenehm temperiert. Tagsüber darf sie schon stundenweise in die Sonne, aber nicht zuviel – Chilis wollen ja sanft an Wind und Wetter gewöhnt werden.

CR13 soll, wenn sie ein bisschen größer geworden ist, umziehen. Wohin weiß ich noch nicht. Ich muss noch ein neues Zuhause für sie finden. Vielleicht stell‘ ich sie mal mit einem „Bewerbungsschreiben“ dran in den Hof und ein Nachbar hat Lust, sie zu adoptieren.

Ich werde berichten.

Trotz Allem

Ich weiß gerade nicht, was sich sagen soll. Bedeutungsvolles ist eh gerade nicht. Ich hab aber schönwetterbedingt ein paar Stündchen Sonne im Garten genossen und die wintergebleichte Haut mit der ersten Dosis UV versorgt. Immerhin.

Ich such dann mal Töpfe raus

Da steht so langsam ein Umzug an, würde ich sagen. Haben eingentlich ne okaye Keimrate geschafft, die Chilis. Bei den Tomaten auf der Heizung gibt’s noch nix zu sehen. Sollte jetzt aber auch jeden Tag losgehen.

Es lebt!

Endlich. Endlich wieder weitgehend überflüssige Fotos von Keimlingen, die sich auf meiner Bürofensterbank gen Sonnenlicht recken. Da ich dieses Jahr überaus spät dran bin, gibt’s erst mal nur Chilis – Carolina Reaper und Neon Yellow.

Zwischendurch

Das Wichtigste zuerst: Die Reichskriegsflagge ist weg. Da hängt jetzt was vermutlich weniger Kritisches von so ner schlechten Merch-Bude.

Bitte sehr. In diesem Kontext reagiere ich immer noch ein bisschen allergisch auf schwarz-weiß-rot, aber vermutlich isses n Fortschritt. Aber iss klar: Draußen die Pommesgabel-Fahne hissen und beim Basteln im Garten WDR4 hören.

Ansonsten isses halt Dezember. Passiert nicht viel im Garten, es ist grau und trübe. Und Dieter jammert, dass er nix getan kriegt, weil er ja soviel zu tun hat. Rentner halt.

Aber Einer hält die Stellung.

Dezembanero

Am ersten Dezember finde ich eine perfekt ausgereifte, große braune Habanero am Strauch auf der Terasse. Erstaunlich.